Besuch d. Volksmusikakademie

Grundschüler aus Kirchdorf im Wald zu Besuch in der Volksmusikakademie Freyung

Erstes Seminar für Grundschulen - 64 Schüler lernen Volkslieder und Volkstänze kennen

In der letzten Woche gab es an der Volksmusikakademie ein tolles Angebot für Grundschulen, das auch die vier Klassen der Grundschule Kirchdorf im Wald gerne annahmen. Erstmals waren Grundschulen in die Akademie eingeladen und das Programm war ein voller Erfolg. Als Dozenten standen Studenten der Hochschule für Musik und Theater in München mit Schwerpunkt Volksmusik zur Verfügung. Für die Studenten eine willkommene Möglichkeit, Methoden der Vermittlung und Volksmusikpflege auszutesten. Für die Kinder ging es ums Kennenlernen und sich für Volksmusik zu interessieren. Voller Freude tanzten und sangen sie mit den Studenten aus München.

Betreut wurde das Seminar von Studiengangleiterin Simone Lautenschlager, für das Konzept der einzelnen Seminare waren die Studenten selbst verantwortlich. Jeder „Studententrupp" hatte ein eigenes Konzept erarbeitet. Überall ging es ums Singen, Tanzen und auch mal erste Versuche an einem Instrument zu machen.

Eine Gruppe hatte sich zum Beispiel für das Thema Wald entschieden. Da ertönte ein Waldhorn und die Kinder konnten mit Blasrohren ihr Talent für Blasmusik testen. Die Seminare waren für die Studenten natürlich eine Herausforderung, denn mit Erstklässlern, die gerade mal drei Wochen Schule hinter sich haben, heißt es natürlich anders arbeiten als mit den „Großen aus der vierten Klasse". Insgesamt war es eine Win-win-Situation wie Simone Lautenschlager betont. Die angehenden Volksmusiklehrer konnten quasi im „Crashkurs" ihre didaktischen Fähigkeiten testen und die Schülerinnen und Schüler hatten jede Menge Spaß beim Jodeln und Volkstanz.

In drei Gruppen aufgeteilt verteilten sich die Klassen jeweils auf die Räumlichkeiten der Akademie, so wurde vom Dachboden bis zum „Schwarzen Buam“ fleißig geübt. Voll konzentriert waren die Schüler bei der Sache, wenn die Studenten erste Tanzschritte erklärten und voller Feuereifer dabei, lustige Strophen nachzusingen. Zum großen Finale trafen sich dann alle im Konzertraum „Schwarzer Bua“, um gemeinsam mit ihren Lehrmeistern und einer Tanzlmusik den großen „Auftanz", wie er auch bei „den Großen" bei Tanzfesten üblich ist, aufs Parket zu legen.


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